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Pflegeberatung

Ansprechpartnerin

Frau
Annette Laskowski

Tel.: 0201/84 74 - 106
Tel.: 0201/72 3 - 2720
annette.laskowski(at)drk-essen.de 

Hachestr. 32
45127 Essen

 

 

Sie selbst, Ihr Partner, ein Elternteil oder ein anderes Familienmitglied benötigt Unterstützung. Sei es altersbedingt, durch Krankheit oder einen Unfall: Es tauchen viele Fragen auf, was als nächstes zu tun ist. Unsere Pflegeberatung unterstützt Sie, eine passgenaue Lösung für Ihre Situation zu finden.

Beratung mit Herz und Verstand

Aufgabe unserer Pflegeberater ist es, Sie kompetent bezogen auf Ihren individuellen Hilfebedarf bzw. den Hilfebedarf Ihres Angehörigen zu beraten, und Sie auf Wunsch bei der Auswahl von Angeboten zu unterstützen. Hierfür stellt Ihnen der Pflegeberater gerne das notwendige Infomaterial zur Verfügung. Unsere Pflegeberater geben Ihnen Informationen zu Fragen rund um das Thema Pflege sowie zu den unterschiedlichen Versorgungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten vor Ort. Bei Bedarf kommt unserer Pflegeberater auch gerne zu Ihnen nach Hause. Die Pflegeberatung ist für Sie kostenlos.

Wer kann die Pflegeberatung in Anspruch nehmen?

Grundsätzlich kann jeder telefonischen oder persönlichen Kontakt zu uns aufnehmen, der Fragen rund um das Thema Pflege hat oder Unterstützung bei der Bewältigung seines Alltags benötigt. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und unterstützen Sie bei allen weiteren Schritten, dies kann z.B. auch die Beantragung eines Pflegegrades oder die Organisation einer Haushaltshilfe sein.

Wer ist pflegebedürftig?

Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes liegt dann vor, wenn ein Mensch wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in einem erheblichen oder höherem Maß der Hilfe bedarf (§14 Abs. 1 SGB XI).

Als Hilfe bei „gewöhnlich und regelmäßig wiederkehrende Verrichtungen“ werden vom Gesetzgeber Hilfen in den Bereichen der:

1.    Körperbezogene Pflegemaßnahmen (u.a. Waschen, Duschen, Zahnpflege)

2.    Nahrungszubereitung und Nahrungsaufnahme

3.    Mobilität (u.a. An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen)

4.    hauswirtschaftlichen Versorgung

verstanden (§14 Abs. 4 SGB XI). Diese vier Bereiche untergliedert der Gesetzgeber wiederum in konkrete Tätigkeiten. Ausschlaggebend für die Ermittlung der Pflegebedürftigkeit ist, wie häufig, in welchem Umfang und in welcher Form diese Tätigkeiten erbracht werden.

Informationen, die entscheidend sind

Die meisten Menschen haben den Wunsch, so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld zu leben, auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf. Die Pflegeberatung liefert praktische Alltagshilfen für alle Fragen rund um die Pflege. Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf ebenso wie pflegende Angehörige finden bei uns kompetente Beratung und individuelle Unterstützung. So tragen wir dazu bei, die Eigenständigkeit der Pflegebedürftigen zu stärken und pflegende Angehörige in ihrer Pflegekompetenz zu unterstützen.

Unsere Pflegeberatung geht weit über eine reine Informationsvermittlung hinaus. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre individuelle Situation. Sie entscheiden, nachdem Sie sich orientiert haben, welche individuellen Lösungen für Sie passend sind. Schwerpunktthemen sind alle Fragen rund um die Leistungsansprüche aus der Kranken- und Pflegeversicherung einschließlich rechtlicher Grundlagen. Darüber hinaus entwickeln wir mit Ihnen bei Bedarf einen persönlichen Versorgungsplan inklusive einer Vielzahl unterstützender Maßnahmen.

Das können Sie von unserer Pflegeberatung erwarten

  • Beratung zu allen Fragen, bezogen auf Ihren Hilfebedarf bzw. den Hilfebedarf Ihres Angehörigen.
  • •Beratung per Telefon, in unserem Büro oder auch gerne in Ihrer häuslichen Umgebung.
  • •Zusammenstellung von Informationen und Material, orientiert am persönlichen Bedarf. Dieses übersenden wir Ihnen gerne auf Wunsch per Post oder E-Mail.
  • •Unterstützung bei Ihrem Antrag auf einen Pflegegrad oder Erhöhung sowie bei Ablehnung eines Pflegegrades.

•Die Beratung ist kostenfrei.

Liebe Ratsuchende,

auf meine langjährige Berufserfahrung als Krankenschwester, Pflegedienstleiterin und Pflegeberaterin sowie meinen Respekt im Umgang mit Menschen können Sie vertrauen.

Von heute auf morgen kann das Thema Pflege aktuell werden. Dann kann guter Rat helfen, rasch einen Überblick zu gewinnen, Prioritäten zu setzen und sich über Pflege- und Unterstützungsbedarf zu informieren.

Meine Stärke als Pflegeberaterin liegt darin, dass ich die Interessen des Pflegebedürftigen, aber genauso auch der pflegenden Angehörigen berücksichtige und Sie, solange wie Sie möchten, unterstütze und begleite.

Besuchen Sie mich in meinem barrierefreien Büro. Sie finden es im Kompetenzzentrum Gesundheit der DRK-Schwesternschaft Essen, im Hohlweg 22, ganz in der Nähe des Universitätsklinikums Essen.

Oder rufen Sie mich an. Wir vereinbaren einen individuellen Beratungstermin, gerne auch in Ihrer häuslichen Umgebung.

Annette Laskowski

0201/72 3 - 27 20 oder 0201/84 74 - 106

Zu folgenden Zeiten bin ich für Sie da:

Montag, Mittwoch, 8:30 Uhr - 13:00 Uhr, Donnerstag Hohlweg 22

Dienstag 8:30 Uhr - 12:00 Uhr, Hachestrasse 32 sowie nach Vereinbarung.

  • Wofür zahlt die Pflegeversicherung? An welchen Kosten beteiligt sich die Pflegeversicherung?

    Pflege und Unterstützung zu Hause dazu gehören z.B. grundpflegerische Tätigkeiten wie Hilfe bei der Körperpflege, Medikamentengabe oder Verbandwechsel (häusliche Krankenpflege), Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, hauswirtschaftliche Versorgung wie Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung aber auch Hilfe bei der Alltagsgestaltung. 

    Tages- und Nachtpflege ermöglichen eine Betreuung des Pflegebedürftigen, wenn die häusliche Pflege nicht im ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann bzw. zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege z.B. bei Berufstätigkeit des pflegenden Angehörigen. 

    Urlaubsvertretung für Pflegende (Verhinderungspflege) tritt ein, wenn eine Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen die Pflege nicht erbringen kann. Dann übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für max. sechs Wochen je Kalenderjahr.

    Kurzzeitpflege tritt ein, wenn der Pflegebedürftige nur für eine kurze Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen ist z.B. im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt oder wenn eine Pflegeperson ausfällt.

    Pflegehilfsmittel dienen zur Erleichterung der häuslichen Pflege, lindern die Beschwerden oder tragen dazu bei dem Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen.

    Umbaumaßnahmen in der Wohnung sollen die häusliche Pflege ermöglichen, erheblich erleichtern oder eine möglichst selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederherstellen. Umbaumaßnahmen können z.B. der Einbau eines Treppenlifts oder die Vergrößerung der Dusche sein.

    Freistellung und Reduzierung der Arbeitszeit um Dinge rund um die Pflege zu organisieren bzw. Pflege zu erbringen.

    Soziale Absicherung von Pflegepersonen dies umfasst u.a. die gesetzliche Unfallversicherung während der Pflegetätigkeit sowie bei allen Tätigkeiten, die mit der Pflege unmittelbar zusammenhängen, Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Beiträge zur Rentenversicherung und eine freiwillige Mitgliedschaft in der Arbeitslosenversicherung.

    Pflegekurse für Angehörige vermitteln Pflegepersonen Kenntnisse für eine eigenständige Durchführung der Pflege. 

    Ambulante Wohngemeinschaften, ermöglichen es Pflegebedürftigen möglichst lange selbstständig in der häuslichen Umgebung zu wohnen, ohne dabei auf sich allein gestellt zu sein. 

    Stationäre Pflege, ist die Versorgung und Betreuung in der häuslichen Umgebung nicht mehr möglich, ist ggf. ein Umzug in eine stationäre Altenpflegeeinrichtung sinnvoll. 

    Die Höhe der Leistung ist auch vom Grad der Pflegebedürftigkeit abhängig.

    Haben Sie Fragen zur Kombination von Leistungen, etc. lassen Sie sich hierzu gerne von unserem Pflegeberater vor Ort beraten.

  • Schulungen und praktische Anleitungen

    Die DRK-Schwesternschaft Essen bietet in Kooperation mit der Barmer regelmäßig Pflegekurse für pflegende Angehörige an. Die Teilnahme ist kostenlos. 

    Basispflegekurse

    In den Basispflegekursen erfahren pflegende Angehörige eine Stärkung ihrer Kompetenzen in der Versorgung des Hilfe- und Pflegebedürftigen. Darüber hinaus wird vermittelt, wie wichtig es ist, auch „sich selbst zu pflegen“.

    Ihrem Bedarf entsprechend erlernen Sie Pflegetechniken unter praktischer Anleitung.

    Pflegekurse für Angehörige von Menschen mit Demenz

    Die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz stellt eine besondere Herausforderung für pflegende Angehörige dar. Hier schulen Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit hinsichtlich der Äußerungen dementiell veränderter Menschen und erlernen den Umgang mit schwierigen Situationen.

    Gesprächskreise für pflegende Angehörige

    Gesprächskreise unter „Gleichgesinnten“: Hier können pflegende Angehörige persönliche Erfahrungen und praktische Anregungen austauschen.