Foto: D. Ende / DRK e.V.
Notfallseelsorge: Auch Engel brauchen FlügelNotfallseelsorge: Auch Engel brauchen Flügel

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Notfallseelsorge

DRK-Fahrbereitschaft für die Notfallseelsorge

Eine Todesnachricht, ein schwerer Verkehrsunfall oder Rettungseinsatz: Situationen, in denen die Notfallseelsorge im Einsatz ist. In diesen Fällen zählt jede Minute, denn auch die Seele benötigt Erste Hilfe. Doch wie kommen die Notfallseelsorger zum Einsatzort? Mit dem ehrenamtlichen Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes in Essen. 

An 365 Tagen, rund um die Uhr leisten Ehrenamtliche Bereitschaftsdienst und setzen sich sofort ins Auto sobald die Alarmierung kommt. Mit Blaulicht werden die Seelsorger schnellstmöglich zu Ihrem Einsatz gebracht  sicher und ohne einen Parkplatz suchen zu müssen. Rund 200 Einsätze fahren die ehrenamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler im Jahr, doch dabei müssen sie immer bereit sein für den nächsten Alarm.

Ansprechpartner

Herr
Norbert Hellmann,

Michael Blass 

Tel.: 0170/37 47 - 648
notfallseelsorge(at)drk-essen.de
Hachestr. 72
45127 Essen

 

 

Erste Hilfe für die Seele

Udo Bangerter-DRK

Der DRK-Kreisverband Essen e.V. ist schon seit vielen Jahren Partner der ökumenischen Notfallseelsorge unserer Stadt. Hierfür stellt der Kreisverband rund um die Uhr ein spezielles Fahrzeug nebst Fahrer zur Verfügung, der diese Aufgabe ehrenamtlich ausübt.

Spätestens seit der Loveparade 2010 ist „Notfallseelsorge“ bundesweit ein Begriff. Aber nicht nur zu Katastrophen und Großschadenslagen werden die Mitarbeiter der ökumenischen Notfallseelsorge gerufen. Dasein für Beteilige/Hilfsbedürftige von Verkehrsunfällen, überbringen einer Todesnachricht, Begleitung von Angehörigen und Nachbarn bei Bränden, Hausunfällen, Sterbefällen und vieles mehr prägen den Alltag der Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger.

Das Angebot der Notfallseelsorge versteht sich als "Erste Hilfe für die Seele" und ist für jeden Menschen da, unabhängig von Konfession, weltanschaulicher Überzeugung oder religiöser Wahrnehmung.
Das DRK Essen stellt für diesen besonderen Dienst ein spezielles Fahrzeug nebst Fahrer zur Verfügung, welcher ehrenamtlich tätig ist und 24 Stunden an sieben Tagen abrufbereit zur Verfügung steht. 

Oft ist das Erlebte nur schwer zu verarbeiten und wird neben der physischen auch zur körperlichen Belastung. Für diesen Fall steht der Fahrer als Sanitäter zur Verfügung und stellt im Ernstfall den Kontakt zum Rettungsdienst her. Handelt es sich bei Einsätzen um Großeinsätze, wie zum Beispiel MANV (Massenanfall von Verletzten) oder einer größeren Betreuungslage, steht der Fahrer als Koordinator der Notfallseelsorge zur Seite.
Die Kooperation zwischen dem DRK Essen und der ökumenischen Notfallseelsorge Essen hat sich bewährt und bietet den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ein kleines Stück Sicherheit und menschliche Nähe in extremen Lebenssituationen.