Bühnenbild_Kita_01.png (c) DRK Essen / D: Straßmeier
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Kindertagesstätten

Im Januar 2022 eröffnete die erste Kita des DRK Essen in der Bochumer Landstraße 338. Ende April bis Mai 2026 eröffnet in Essen-Altenessen die zweite Einrichtung. In der Kita Henrys Garten werden in vier Gruppen 90 Kinder aufgenommen.  

Das zeichnet die DRK-Kinderbetreuung aus

  • Unser pädagogisches Konzept ist an die Reggio-Pädagogik angelehnt. Dabei fungiert der Raum als „dritter Erzieher“. Das Spielgerät lädt die Kinder zum Spielen ein und gibt gleichzeitig Impulse, Regeln gemeinsam zu vereinbaren. Der Schwerpunkt der Konzeption liegt auf der Partizipation, also der Förderung der Selbsttätigkeit. Die Kinder haben die Möglichkeit, selber Regeln zu entwickeln, einzuführen und die daraus resultierenden Konsequenzen zu erleben und zu hinterfragen.
  • Verknüpfung von Haupt- und Ehrenamt: Wir bieten Möglichkeiten der Beteiligung und des Engagements für Familien und Ehrenamtliche im Sozialraum. Den Eltern bieten wir eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit und Mitwirkung. Darüber hinaus setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den Möglichkeiten auseinander, wie Kinder im Rahmen von Beteiligungsprozessen in der Kita erste Erfahrungen mit gesellschaftlichem Engagement erleben können.
  • Vernetzung der Angebote: Wir bieten Kindern und ihren Familien Hilfen aus einer Hand und nutzen dafür die besondere Vielfalt der DRK-Angebote. DRK-Kindertageseinrichtungen sind im Sozialraum vernetzt und bieten Familien je nach Lebenslage und entsprechend ihrer Bedürfnisse umfassende Unterstützung und Information.

Unsere Kitas

  • Kita Claras Garten

    In Essen-Freisenbruch bietet die Kindertagesstätte „Claras Garten“ Platz zum Spielen und Entdecken für 80 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren in vier Gruppen.
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  • Kita Henrys Garten

    In Essen-Altenessen eröffnet im Frühjahr 2026 die zweite Kindertagesstätte der DRK Essen Kita gGmbH in der Straße Am Loskamp.
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  • Sieben Grundsätze für unsere Kita

    Sieben Grundsätze für unsere Kita

    Wir verstehen Kindertageseinrichtungen als Bildungs- und Begegnungsstätten für alle Kinder und ihre Familien. Unsere Arbeit ist ein familienunterstützendes Angebot und wir orientieren uns hierbei an den Bedarfen der Eltern und ihren Kindern. Unser Leitbild basiert auf den sieben Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes.

    1. Menschlichkeit
    Die Vielfalt der Nationalitäten in unseren Einrichtungen ist eine gewollte Mischung. Unser Bestreben ist es, Verständigung, Akzeptanz und Menschlichkeit zu erreichen. Wir achten Kinder als eigenständige Persönlichkeiten, deren Würde den gleichen Stellenwert hat, wie die eines Erwachsenen.

    2. Freiwilligkeit
    Die Kinder werden in Entscheidungsprozesse miteinbezogen. Wir geben ihnen Raum, die Entscheidungen in der  ihnen eigenen Weise umzusetzen. Wir pflegen eine Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes.

    3. Einheit
    Alle Kindertageseinrichtungen des DRK sind den sieben Grundsätzen des Roten Kreuzes verpflichtet. In unserer Arbeit orientieren wir uns an einer rein humanitär ausgerichteten Zielsetzung. Die Grundbedürfnisse der Kinder sind die einheitliche mindeste Grundlage des Handelns in den Einrichtungen – sie sind zu erkennen, wahrzunehmen und individuell zu berücksichtigen.

    4. Neutralität
    Wir behandeln Parteien mit unterschiedlichen Einstellungen in unseren Einrichtungen gleichwertig und neutral, wie z. B. sich feindlich gegenüberstehende Nationalitäten oder unterschiedliche Religionen. Wir enthalten uns der Teilnahme an Feindseligkeiten und verstehen uns als Anwalt der Kinder.

    5. Unparteilichkeit
    Wir pflegen die Aufnahme und Gleichbehandlung aller Kinder, Eltern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Stellung und politischer Überzeugung.

    6. Unabhängigkeit
    Unsere Einrichtungen sind unabhängig von ideologischen Beschränkungen. Wir fördern durch vielfältige gezielte Angebote die Selbstentfaltung der Kinder. Wir arbeiten in Teams vertrauensvoll und partnerschaftlich zum Wohle der Kinder und ihrer Familien zusammen.

    7. Universalität
    Wir fördern die Übernahme von Verantwortung gegenüber Mensch, Natur und Umwelt. Sie soll erkannt, erlebt und wahrgenommen werden. Zur Erfüllung unserer Ziele arbeiten wir mit allen Institutionen und Personen zusammen, die uns bei der Umsetzung unserer Verantwortung unterstützen können.

  • Gemeinsame Haltungen

    Gemeinsame Haltungen

    Die pädagogischen Ziele der Arbeit formulieren wir gemeinsam in Teambesprechungen und an Teamtagen. Gemeinsam werden Haltungen, Vorstellungen und konkrete Handlungsweisen abgesprochen. Wichtigstes Mittel ist eine gut funktionierende Kommunikation und ein konstruktiver Umgang mit Konfliktsituationen in der Teamarbeit.

    Das pädagogische Team plant, organisiert und entwickelt sich in Form von regelmäßigen Gesamtteams, Kleinteams, Projektteams und Arbeitskreisen sowie gemeinsamen Fortbildungen und Teamtagen weiter. Das Team besteht aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Professionen. Die Kompetenzen und Ressourcen sind daher divers und jedes Teammitglied hat so die Möglichkeit, seine individuellen Fähigkeiten einzubringen. Aus diesem Grund verzichten wir bewusst in unserem Haus auf Gruppenleitungen. Alle Teammitglieder sind gleichberechtigt.

  • Konzeptionelle Ausrichtung

    Konzeptionelle Ausrichtung

    Die DRK-Kindertagesstätte orientiert sich in ihrer pädagogischen Ausrichtung an die Reggio-Pädagogik. Wir arbeiten nach dem Prinzip der Teilöffnung. Die Kinder erleben eine feste Gruppenzugehörigkeit in Stammgruppen sowie gruppenübergreifende Projekte und Angebote in Kleingruppen, welche zum Teil altershomogen sind. In kontinuierlichen, räumlichen, zeitlichen und personellen Strukturen vermitteln wir den Kindern Sicherheit und Orientierung. Während des Tages gibt es jedoch Zeiten, in denen wir weitere Bildungsbereiche zur Nutzung öffnen. Die Kinder erhalten so die Möglichkeit, ihren Erfahrungsraum zu erweitern und Neues zu entdecken. In der Zeit der Öffnung legen wir besonderen Wert darauf, dass die Kinder selbst entscheiden, welche Bildungsbereiche und -orte sie besuchen bzw. mit welchen Kindern sie aus der Einrichtung spielen wollen. Während der Teilöffnungszeit bieten wir als Bildungsbereiche und -orte den Kindern Bewegung in der Turnhalle, im Garten oder im Wald, den Bereich Sprache und Musik in der Bibliothek, Kreativangebote und Experimente in der Lernwerkstatt. Zusätzlich nutzen die Kinder die anderen Gruppenräume der Altersmischung sowie des Kindergartens für weitere Angebote.

  • Reggio-Pädagogik

    Reggio-Pädagogik

    Die Reggio-Pädagogik vertritt das Bild vom kompetenten Kind. Das Kind bringt seine Entwicklung selbst aktiv voran und erforscht eigenständig die Welt. Die pädagogische Fachkraft dient somit als Begleiter der Forschenden und der Lernprozesse. Das oberste Ziel unserer Arbeit ist, dass sich jedes Kind bei uns mit seinen Eigenheiten und Bedürfnissen wohl und angenommen fühlt. Wir möchten den Kindern Zeit geben. Hierzu schaffen wir eine vertraute Atmosphäre, in der wir uns öffnen und begegnen können. Die Kinder erhalten die Zuwendung von uns, die sie für ihre gesunde Entwicklung benötigen oder einfordern.

    Auch die Wertschätzung und der Respekt gegenüber der Familien und ihrer Herkunftskultur sind für unsere Arbeit wichtige Bestandteile. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns Voraussetzung dafür, die individuelle Entfaltung des Kindes zu fördern und zu ermöglichen.

    Für unsere Kinder sind das freie Spiel, die eigene Aktivität sowie ein Umfeld mit großem Aufforderungscharakter von großer Bedeutung. Nach den neuesten Erkenntnissen der Neurologie werden dadurch Lern- und Entwicklungspotenziale geweckt und gestärkt. Wir bieten den Kindern in unserer Einrichtung genügend Raum, Zeit und Ruhe, sich ihrem Spiel, ihren Bedürfnissen und Interessen zu widmen. 

  • Qualitätsentwickung und -sicherung

    Qualitätsentwickung und -sicherung

    Als Träger der Einrichtung ist die DRK Essen Kita gGmbH an einer ständigen Weiterentwicklung und Fortbildung unserer Mitarbeitenden interessiert und bestrebt, qualitativ hochwertige, familien- und bedarfsorientierte Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder zu leisten. Die Gesetze zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz KiBiZ NRW) mit seinen Ausführungsverordnungen sowie die Bildungsvereinbarung NRW sind hierfür die wesentliche Grundlage. Interne Qualitätsentwicklung und -sicherung sind regelmäßige Teambesprechungen in Groß- und Kleinteams und jährliche pädagogische Klausurtage, stetige Fort- und Weiterbildungen der pädagogischen Fachkräfte und regelmäßige Arbeitsgruppen, die ihre pädagogischen Themen reflektieren und sich damit auseinandersetzen. Hierzu werden themenspezifische externe Referent*innen eingeladen.

    Qualitätshandbuch
    Ein weiterer Bestandteil der Qualitätssicherung ist das Qualitätsmanagement. In diesem sind Strukturen und Rahmenbedingungen festgehalten, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten verbindlich festgelegt. Es werden Aufgaben beschrieben, Prozesse und Arbeitsabläufe standardisiert, für alle nachvollziehbar dokumentiert und terminiert sowie Dokumentationsvorlagen erstellt und weiterentwickelt. Das Qualitätshandbuch wird beständig den Neuerungen angepasst. Jährlich werden die Inhalte der Konzeption überprüft und mit den erforderlichen Fortschreibungen bzw. vorzunehmenden Änderungen versehen. Dazu wird das Team Qualitäts-Standards in Form eines Qualitäts-Handbuches erarbeiten. Hierzu wird es eine Qualitätsbeauftragte aus dem Team geben, die sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt und das restliche Team über ständige Weiterentwicklungen informiert.

    Befragungen
    Auch regelmäßige Befragungen der Mitarbeitenden, der Eltern und der Kinder sowie die Unterstützung des Referates (z.B. durch die pädagogische Fachberatung) des DRK Essen tragen zur Qualitätssicherung bei.

  • Erziehungs- und Bildungsparnterschaft

    Erziehungs- und Bildungsparnterschaft

    Die Eltern sind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen der Kinder – sie sind die Experten ihrer Kinder. Deshalb streben unsere pädagogischen Mitarbeitenden eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern an. Familienarbeit umfasst aber nicht nur die Zusammenarbeit mit den Eltern, sondern auch mit Geschwistern, Großeltern, Verwandten und anderen am Bildungs- und Erziehungsprozess beteiligten Personen. Angebote für die Eltern können z.B. auch von Großeltern wahrgenommen werden. Die Grundhaltung gegenüber den Familienmitgliedern ist von Geduld, Akzeptanz, Toleranz, Vertrauen, Kontaktfreude, Dialogbereitschaft und Offenheit geprägt. In unserer Kita gibt es einen Rat der Kindertageseinrichtungen sowie einen Elternrat. Beide werden zu Beginn des Kindergartenjahres von den Eltern in einer Elternvollversammlung gewählt.

  • Eingewöhnung

    Eingewöhnung

     

    Kinder begegnen in ihrem Leben diverse Übergänge: vom Familienleben in die Kita, von der Kita in die Grundschule, von der weiterführenden Schule in die Arbeitswelt. Die sorgsame Begleitung dieser Übergänge ist für die Kinder und Familien bedeutsam.

     

    Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte

    Für die meisten Kinder und ihre Eltern ist der Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte die erste Trennung und stellt eine große Herausforderung dar. Dieser Übergang ist meist mit starken Emotionen wie Angst, Rückzug und/oder Weinen verbunden. Häufig bewegen sich die Kinder zum ersten Mal in einer völlig fremden Umgebung. Statt der gewohnten Familienmitglieder haben sie es mit unbekannten Gesichtern zu tun. Es ist von enormer Bedeutung, den Kindern genügend Zeit einzuräumen, um die neuen Eindrücke zu verarbeiten, Vertrauen in die neue Umgebung zu gewinnen und sich vor allem von den Eltern für einen gewissen Zeitraum zu trennen. Die Eingewöhnung sehen wir als individuellen Prozess, in dem es für das Kind heißt, Vertrauen aufzubauen und Sicherheit zu gewinnen. Diesen Prozess begleiten wir in Anlehnung an das Münchener Modell. Von zentraler Bedeutung hierbei ist, dass das Kind das Tempo der Eingewöhnung bestimmt und die Zeit, die es benötigt, auch erhält.