· Zentrum 60plus Heckstraße

Fünf Jahre Zentrum 60plus Heckstraße

Gruppenfoto von der Zentrumsleitung mit städtischen Vertreter*innen vor dem Eingang des Zentrums 60plus in Essen-Werden.© DRK Essen / M. Knauth
Die Leiterin des Referats Soziale Arbeit beim DRK Essen und die Leiterin des Zentrum 60plus in Werden lachen in die Kamera.© DRK Essen / M. Mühlenbeck
Eine Seniorin und ein Senior sitzen lachend auf einer Bank vor dem Schaufenster des Zentrum 60plus in Werden.© DRK Essen / M. Mühlenbeck

Seit fünf Jahren ist das Zentrum 60plus Heckstraße ein Ort der Begegnung für ältere Menschen in Essen-Werden. Am 1. Oktober 2026 fand die Jubiläumsfeier gemeinsam mit städtischen Vertreterinnen und Vertretern, Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen aus dem Zentrum statt.

Bei der Jubiläumsfeier blickten die Gäste mit einer Bilderpräsentation auf die vergangenen Jahre zurück. Im Gästebuch hielten sie Erinnerungen, Anekdoten und persönliche Glückwünsche fest. Bei frisch gebackenen Waffeln kamen sie miteinander ins Gespräch.

Für die Leiterin Merle Mühlenbeck ist das Zentrum längst ein „Wohnzimmer im Stadtteil“. Die Besucherinnen und Besucher treffen Bekannte, nehmen an Kursen teil oder lernen neue Menschen kennen. Manche suchen Unterstützung bei einer konkreten Frage, andere möchten einfach Zeit in Gesellschaft verbringen. Wichtig sei ihr, dass die Menschen hier ein offenes Ohr finden und mit ihren Anliegen nicht allein bleiben. Oft zeigten gerade kleine Gespräche und Hilfestellungen, wie wertvoll der Treffpunkt für den Einzelnen ist.

Auch Julia Jacob, Erste Bürgermeisterin der Stadt Essen, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung des Zentrums für die Stadtgesellschaft hervor: 

„Das Zentrum 60plus in Werden ist weit mehr als ein Ort, an dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Hier ist ein wichtiger Treffpunkt für Menschen entstanden, an dem Gemeinschaft gelebt wird und neue Kontakte und Freundschaften entstehen können. Gerade in einer Großstadt wie Essen sind solche Orte von besonderem Wert.“

Ehrenamtliche prägen das Zentrum 60plus

Als das Zentrum 2021 eröffnete, fanden die ersten Angebote während der Corona-Pandemie statt. Ältere Menschen konnten telefonische Beratung nutzen, Brieffreundschaften knüpfen, beim „Pläuschkentelefon“ miteinander ins Gespräch kommen oder am digitalen Lach-Yoga teilnehmen. Inzwischen umfasst das Angebot rund 30 wöchentliche Kurse. Neben einem Kochkurs und einer digitalen Sprechstunde gibt es beispielsweise eine Doppelkopfgruppe oder gemeinsames Singen. Auch die Golden Years Party und das Speeddating für Seniorinnen und Senioren sind heute feste Bestandteile des Angebots. 

Dass sich das Zentrum so entwickeln konnte, ist insbesondere den vielen Ehrenamtlichen zu verdanken, die ihre Zeit und ihre Ideen einbringen. Sie gestalten Angebote und leiten die zahlreichen Kurse. „Die Ehrenamtlichen prägen die Atmosphäre bei uns im Zentrum. Sie sind unser Herzstück“, betont Merle Mühlenbeck. „Es begeistert mich zu sehen, was entstehen kann, wenn Menschen ihre Fähigkeiten zusammenbringen.“

Die nächsten Jahre im Blick

Das fünfjährige Jubiläum bot einen Anlass, all jenen zu danken, die das Zentrum 60plus bisher begleitet haben. Auch in Zukunft soll das Zentrum gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren gestaltet werden: „Unser Zentrum soll zu den Menschen passen, die es besuchen. Deshalb entwickeln wir unsere Angebote gemeinsam mit ihnen und orientieren uns an ihren Interessen“, betont Merle Mühlenbeck. Auch Menschen, die das Zentrum bisher nicht kennen, möchte das Team ermutigen, vorbeizukommen. 

„Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten helfen dabei, Einsamkeit im Alter vorzubeugen. Mit dem Zentrum möchten wir älteren Menschen in Werden auch künftig einen verlässlichen Ort bieten, an dem sie Anschluss finden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“  

(Merle Mühlenbeck, Zentrums-Leiterin)

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